Heilen Sie mit uns!

Nutzen Sie die Kraft des Heilwassers zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit

Gruppen-Wassergymnastik

Im Heilwasser neue Kraft entdecken

Im Wasser können Patienten Bewegungen ausführen, die an Land oft nicht möglich wären – etwa Gehen, Laufen oder Springen. Im Kurort Gyopáros findet die Gruppenphysiotherapie in einem speziellen Therapiebecken mit zwei nebeneinander liegenden Becken statt. Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 34–35 °C. Zur Unterstützung der Übungen stehen verschiedene Hilfsmittel wie Wasser-Nudeln, Wasser-Hanteln und Hantelstangen zur Verfügung. Dauer der Übungen: 25 Minuten.

Ziele der Wassergymnastik:

  • Erhaltung und Verbesserung der Bewegungsfähigkeit
  • Steigerung der Ausdauer
  • Korrektur von Fehlhaltungen und Verbesserung der Körperhaltung
  • Förderung der Gelenkbeweglichkeit und Schutz der Gelenke
  • Schulung von Gleichgewicht und Koordination
  • Stärkung des Körperbewusstseins und der Körperwahrnehmung
  • Verbesserung der Bewegungskoordination von Armen und Beinen (Synkinesie)
  • Unterstützung der Atmung, insbesondere der Ausatmung
  • Feinmotorik-Training für Hände und Finger

Indikationen:

  • Indikationen für Wassergymnastik: Neurologische Erkrankungen, die das Raumgefühl, das Gleichgewicht und die Koordination beeinträchtigen, Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit nach Unfällen (nach der Wundheilung!), Verbesserung der Muskelelastizität, Kräftigung
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: Erkrankungen der Knochen, Gelenke und Muskeln, z. B. Skoliose, Scheuermann-Krankheit, degenerative Gelenkerkrankungen, z. B. Gelenkverschleiß, rheumatologische Erkrankungen, z. B. rheumatoide Arthritis (RA), Spondylitis ankylopoetica (SPA), Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht

Kontraindikationen:

  • Herzdekompensation
  • schwere Herzrhythmusstörungen
  • akute Gelenkentzündungen
  • infektiöse Hauterkrankungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Inkontinenz

Tangentor

Durchblutung stärken, Kraft zurückgewinnen

Das Tangentor ist ein medizinisches Gerät, das für die Unterwasserstrahlmassage (auch gezielte Strömungsmassage genannt) eingesetzt wird. Dabei wird Thermalwasser aus der Badewanne angesaugt und mit einstellbarem Druck auf den Patienten zurückgeleitet, der in einer mit ca. 35 °C warmem Wasser gefüllten Wanne liegt. Das Gerät kann theoretisch einen Druck von bis zu 6 bar erzeugen, in der Praxis werden jedoch maximal 0,7–2,0 bar angewendet.

Ablauf der Behandlung
Die Therapie beginnt mit einem Abstand von 20–30 cm zwischen Düse und Haut. Der Abstand wird schrittweise auf etwa 10 cm verringert, um den Druck zu steigern. Üblicherweise wird mit einem rechtwinkligen Wasserstrahl gearbeitet. Die maximale Behandlungsdauer beträgt 20 Minuten.

Biologische Wirkung
Die Unterwasserstrahlmassage fördert die lokale Durchblutung und steigert so den Stoffwechsel. Die mechanische Wirkung beeinflusst nicht nur den Blutkreislauf, sondern auch den Lymphfluss – dies hilft, Lymphstauungen zu lösen. Zudem wird der Muskeltonus verbessert.

Indikationen
Hauptanwendungsgebiete sind die Weichteile um erkrankte Gelenke sowie die Muskulatur entlang der Wirbelsäule. Die Therapie wird eingesetzt bei:

  • Periphere Durchblutungs- und Lymphstörungen
  • Nachbehandlung nach Operationen
  • Verbesserung der körperlichen Kondition
  • Allgemeiner körperlicher Schwäche

Kontraindikationen
Neben den allgemeinen Kontraindikationen der Balneotherapie (z. B. akute Entzündungen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sind ausgedehnte Krampfadern sowie Thrombose- oder Emboliegefahr zu beachten.

Medizinische Heilmassage

Bewährte Therapie für Körper und Geist

Die medizinische Heilmassage zählt zu den ältesten und wirksamsten Behandlungsmethoden – besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie zur Linderung der Folgen eines bewegungsarmen, stressigen oder körperlich belastenden Lebensstils.

Ablauf und Wirkung
Im Gyopárosi Gyógyfürdő führen erfahrene Heilmasseure die Behandlung nach ärztlicher Verordnung durch. Innerhalb von 20 Minuten konzentrieren sie sich gezielt auf die betroffenen Körperregionen. Durch spezielle Grifftechniken werden verspannte Muskeln gelockert, die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt.

Vorteile der Heilmassage:

  • Linderung von Schmerzen und Müdigkeit
  • Steigerung des psychischen Wohlbefindens und der Konzentrationsfähigkeit
  • Erhaltung der Hautelastizität und Förderung der Jugendlichkeit
  • Ideale Ergänzung zu Entgiftungskuren

Kohlensäurebad

Vitalisierende Therapie für Herz, Kreislauf und Stoffwechsel

Das Kohlensäurebad ist eine bewährte Heilmethode zur Behandlung von peripheren Durchblutungsstörungen, Gefäßverengungen, leichten Herzbeschwerden sowie zur Rehabilitation nach Herzinfarkten. Es wirkt zudem bei Erschöpfung, stressbedingten Beschwerden, Diabetes und dient der Vorbeugung von Osteoporose.

Ablauf der Behandlung
Der Patient wird in eine halb gefüllte Wanne mit 34–35 °C warmem Thermalwasser gesetzt. Anschließend wird schrittweise kohlensäurehaltiges Wasser (1000 mg CO₂ pro Liter, 32 °C) zugeleitet. Um die Wirkung zu optimieren, wird die Wanne abgedeckt, damit möglichst wenig Kohlendioxid entweicht. Die Behandlungsdauer beträgt 6–8 Minuten (maximal 15 Minuten).

Wirkungsweise
Die Kohlensäure bewirkt eine Erweiterung der oberflächlichen Blutgefäße und fördert die Durchblutung in Haut, Unterhautbindegewebe und Muskeln. Dadurch verbessert sich die Blutverteilung und die Sauerstoffversorgung des Gewebes.

Indikationen:

  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen des Bewegungsapparates
  • Osteoporose-Vorbeugung
  • Vegetative Störungen und Stressfolgen

Gewichtsbad

Sanfte Entlastung für Wirbelsäule und Gelenke

Das Gewichtsbad ist eine bewährte ungarische Therapiemethode, die speziell auf die Streckung der Wirbelsäule und die Unterwasserdehnung er großen Gelenke (Hüfte, Knie, Sprunggelenke) abzielt. Besonders empfehlenswert ist die Behandlung bei Beschwerden der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie bei degenerativen Veränderungen der Gelenke.

Ursprung und Wirkung
Entwickelt vom ungarischen Rheumatologen Károly Moll, nutzt das Gewichtsbad die Auftriebskraft des Wassers, gezielte Zugkräfte und die heilende Wirkung des Thermalwassers. Ziel ist es, eingeklemmte Nerven zu entlasten, die Muskelspannung entlang der Wirbelsäule zu reduzieren und Bewegungseinschränkungen in Wirbelsäule, Hüfte und Knien zu lindern.

Ablauf der Behandlung in Gyopárosfürdő
Die Therapie findet in einem speziellen Becken mit einem 50 cm breiten Randgraben statt. Der Patient wird entweder einpunktig (mit einem Gleithaken am Hals) oder zweipunktig (mit Achselstützen) aufgehängt. Die Dehnung wird schrittweise durch zusätzliche Gewichte intensiviert – beginnend ohne Gewicht, dann mit 1–10 % des Körpergewichts (gemäß ärztlicher Anweisung). Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 34–35 °C, die Behandlungsdauer beträgt 15 Minuten.

Indikationen:

  • Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, Hüfte und Knie
  • Rückenschmerzen und Muskelverspannungen
  • Ausstrahlende Nervenschmerzen (Nacken, Hüfte)
  • Migräne
  • Bandscheibenvorfälle
  • Muskelverkürzungen in Hüfte und Knie
  • Frühstadium der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)
  • Scheuermann-Krankheit

Kontraindikationen:

  • Wirbelinstabilität
  • Akute Entzündungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Nach Wirbelsäulen-, Hüft- oder Knieoperationen (individuelle Abklärung)
  • Fortgeschrittene Osteoporose
  • Veneninsuffizienz, Beingeschwüre
  • Fortgeschrittene Arterienverengung
  • Infektiöse Hauterkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Blutungen oder Blutungsrisiko
  • Eingeschränkte Harnkontinenz
  • Fieber, Tuberkulose, bösartige Tumore
  • Fortgeschrittene Leber- und Nierenerkrankungen
  • Multiple Sklerose, Bluthochdruck
  • Menstruation
  • Höheres Alter (je nach individuellem Zustand)

Heilschlamm-Therapie

Natürliche Entgiftung und Schmerzlinderung

Seit Jahrhunderten wird Heilschlamm wegen seiner entgiftenden und heilenden Eigenschaften in der Medizin eingesetzt. Durch seine einzigartige mineralische Zusammensetzung und hohe Wärmespeicherkapazität fördert er die Durchblutung, „zieht“ Giftstoffe aus dem Gewebe und wirkt tiefenentspannend auf die Muskeln. Besonders bewährt hat sich die Schlammtherapie bei Sportverletzungen, rheumatischen Erkrankungen sowie chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates und gynäkologischen Leiden.

Wirkungsweise
Der Schlamm entfaltet eine osmotische Wirkung: Er entzieht überschüssige Feuchtigkeit aus den Gelenken, verbessert die Sauerstoffversorgung des Gewebes und lindert so Schmerzen. Gleichzeitig wirkt die Wärme gefäßerweiternd, stoffwechselanregend und muskelentspannend – eine anschließende Massage kann die heilende Wirkung noch verstärken.

Anwendung in Gyopárosfürdő
Hier kommt hochwertiger Marosi-Schlamm zum Einsatz. Die Behandlung erfolgt als Teilpackung (z. B. Rücken, Knie oder Hüfte), da eine Ganzkörperanwendung das Herz-Kreislauf-System zu stark belasten würde. Der 38–42 °C warme Schlamm verbleibt etwa 20 Minuten auf der Haut, gefolgt von einer Ruhephase.

Indikationen:

  • Chronische Gelenkentzündungen
  • Nachbehandlung von Unfallverletzungen und Knochenbrüchen

Kontraindikationen:

  • Fieber oder akute Entzündungen
    Subkutane Blutungen, Hämatome oder offene Wunden
    Thrombose, Thrombosegefahr oder Thrombophlebitis

Heilbadewanne

Entspannen in Privatsphäre

Das individuell angepasste Heilbad ist ähnlich wie ein Bad zu Hause privat und intim. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 40 Minuten. Mit dem Code 02 bieten wir unseren Gästen eine von der NEAK (National Health Insurance Fund) anerkannte Behandlung an, die auf Empfehlung eines Dermatologen durchgeführt wird. Das Bad in der Gyopárosfürdő ist aufgrund des hohen Metacolsäuregehalts unseres Heilwassers hervorragend zur Behandlung von Psoriasis geeignet.

Heilwasser-Thermalbecken

Für Bewegung, Seele und neue Energie

Unter Ausnutzung der entspannenden und regenerierenden Eigenschaften des Heilwassers verwenden wir die Heilwasserbecken zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronischen Gelenkentzündungen, zur Verringerung von nervöser Erschöpfung und zur Linderung von depressiven Zuständen.

Die Behandlung mit dem Code 01 wird von der NEAK unterstützt. Die Kur (die 15 Sitzungen umfasst) darf nur nach einer vorherigen fachärztlichen Untersuchung begonnen werden. Eine Schwimmbadbehandlung wird in der Regel mit einer Dauer von 20 bis 40 Minuten empfohlen. Eine Badekur von mehr als einer Stunde ist für niemanden empfehlenswert.

Im Heilbad Gyopáros steht den Gästen derzeit ein Heilwasserbecken zur Verfügung.

Indikationen:

  • degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule und der Extremitätengelenke
  • Psoriasi
  • Gynäkologische Entzündungen
  • Chronische Entzündungen
  • Gelenkausscheidungen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Prävention und Rehabilitation von Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Nachbehandlung nach Operationen

Kontraindikationen:

  • Vorhofflimmern
  • Häufige Angiopathie
  • 3 Monate nach Herzinfarkt
  • Herzdekompensation
  • Bluthochdruck mit Werten über 180/120 mmHg
  • Akutes Stadium von Erkrankungen des Bewegungsapparates und anderen Erkrankungen
  • Fortgeschrittene Arteriosklerose
  • Exazerbationsstadium der Multiplen Sklerose
  • Inkontinenz
  • Fortgeschrittene Leber- und Nierenerkrankungen
  • Progressive Muskelschwäche
  • Fieberzustand
  • TBC
  • Osteomyelitis
  • Infektionskrankheit
  • Schwangerschaft
  • Tumorerkrankung, insbesondere bei Schwefelbädern
  • Geisteskrankheiten
  • Alter über 60–70 Jahre, unter Berücksichtigung des biologischen Alters